*
flasche_top
kittl_toprechts
Menu

Einlage einer Spirale in die Gebärmutter

 

Die Spirale oder IUP (=intrauterin Pessar) ist eine häufige Methode zur Schwangerschaftsverhütung und zählt neben der Pille und anderen Methoden zu den „sicheren Methoden“.

Die herkömmlichen Spiralen sind meist T-förmig und haben einen Kupferfaden um den Längsschenkel gewickelt. Sie bleiben bei entsprechender Verträglichkeit etwa 3 Jahre, bis man sie wechseln soll. Diese Spiralen werden meist während der Regelblutung eingesetzt. In manchen Fällen gibt es auch die Möglichkeit die Spirale in Vollnarkose (spezielle Kurznarkose, wo sie etwa 3 Minuten schlafen) einzusetzen.

 

Mirena

Im Gegensatz zu den Kupferspiralen bleibt die Hormonspirale (Mirena) 5 Jahre in der Gebärmutter. Diese Spirale hat keinen Kupferfaden, sondern der T-schenkel enthält Gelbkörperhormon, welches kontinuierlich durch 5 Jahre freigesetzt wird und durch die lokale Hormonabgabe empfängnisverhütend wirkt.

Diese Spirale eignet sich vor allem für Frauen mit starken Regelblutungen durch Myome und Schmerzen während der Regel.

Der T-schenkel ist jedoch bei der Mirena-Spirale etwas dicker als bei den Kupferspiralen, so dass oft der Gebärmutterkanal etwas aufgedehnt werden muss. Viele Frauen empfinden dieses Aufdehnen als sehr schmerzhaft, so dass hier die Verabreichung einer Kurznarkose besonders bei schmerzempfindlichen Patientinnen angezeigt ist.

 

Goldspirale

Eine zusätzliche hormonfreie Verhütungsmethode!

Die Goldspirale ist eigentlich eine Gold-Kupfer-Spirale. Sie besteht aus einem Kunststoffrahmen, um den ein Draht aus hochwertiger Goldkupferlegierung gewickelt ist. Dadurch ergibt sich neben der mechanischen Wirkungsweise ein zusätzlicher elektrochemischer Schutz. Dieser führt zu einer Reduktion der Samenbeweglichkeit in der Gebärmutterhöhle. Zusätzlich soll das Edelmetall die Wahrscheinlichkeit von Entzündungskrankheiten der Gebärmutter minimieren. Verstärkte Regelbeschwerden und starke Regblutungen treten seltener auf. Die Einlage erfolgt während der Regelblutung, der Schutz ist sofort gegeben. Um Schmerzen beim Einsetzten vorzubeugen können spezielle Medikamente 1-2 Stunden vorher eingenommen werden. 8-12 Wochen nach der Geburt kann die Goldspirale eingelegt werden. Bis zu 5 Tagen nach ungeschütztem Verkehr kann die Goldspirale zur Notfallverhütung eingesetzt werden. Die kleinste Goldspirale ist auch für Frauen geeignet, die noch nicht geboren haben. Die Goldspirale kann 3-5 Jahre liegen bleiben, wobei regelmäßige Ultraschallkontrollen halbjährlich unumgänglich sind.

 

Gynefix

 

Es handelt sich um eine rahmenlose Kupferspirale, die von der Universität in Gent (Belgien) entwickelt wurde. Diese Spirale gibt es in verschiedenen Lägen, und da es, wie sonst bei den anderen Spiralen üblich, keine Seitenarme gibt, eignet sich das Gynefix vor allem für junge Frauen und Frauen, die noch nicht geboren haben.

Gynefix mini besteht aus 4 Kupferzylindern ( Wirkungsdauer mindestens 3 Jahre).

Das normale Gynefix aus 6 Kupferzylindern (Wirkungsdauer mindestens 5 Jahre).

Diese Kupferzylinder sind auf einem Kunststoffaden aufgezogen und das Ende dieser Kette wird in der Gebärmutter fixiert.

Da es keine Haltebügel ( T-Arme) hat, ist es völlig fexibel und es werden dadurch Krämpfe vermieden und auch die Abstoßungshäufigkeit ist deutlich herabgesetzt.

Um die Einlage einfach und angenehm zu gestalten, ist es auch möglich  diese Spirale bei uns in kurzem Dämmerschlaf unter fachärztlicher Leitung durchzuführen.

 

Bitte vorher einen Termin zur entsprechenden Ultraschalluntersuchung mit Vermessung der Gebärmutter und einem ausführlichen Informationsgespräch in der Ordination vereinbaren.

 

Copyright
Webmaster Peter Kittl | www.kit-web.at
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail